Bernau - Bronzeskulptur feierlich übergeben

Die Bronzeskulptur der Mantel der Künstlerin Moni Stein aus Unterwössen wurde im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit dem Bernauer Bürgermeister Bernhofer übergeben.

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Zeitungsbericht Oktober 2017

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Die gegenwärtige Passion

 Über die Kreuzweg-Figurationen von Moni Stein ist ein Buch mit dem Titel:

"Die gegenwärtige Passion" erschienen.

Zu bestellen unter der ISBN: 978-3-00-055088-1

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08.10.15 OVB - Chiemgau-Zeitung

Bilder und Skulpturen von Moni Stein ungewöhnlich präsentiert: im Sägewerk Köcher bei Unterwössen

Eine außergewöhnliche Ausstellung an einem ungewöhnlichen Ort ist noch bis Sonntag im Oberwössener Ortsteil Brem zu sehen. Die vielseitige Künstlerin Moni Stein zeigt fast 70 Bilder, meist in Acryl- und Mischtechniken, und über 30 Skulpturen in unterschiedlichsten Materialien im Sägewerk Köcher.

Alle Arbeiten sind innerhalb der letzten fünf Jahre entstanden. Dazu werden in Steins nahegelegenem Atelier Dutzende druckgrafischer Blätter präsentiert.

Der Ausstellungsort ist auf den ersten Blick völlig ungeeignet für eine Kunstpräsentation: mehrere unbenutzte alte Maschinen stehen in dem kleinfenstrigen Sägewerk auf unregelmäßigem Holzboden. Mit hervorragender professioneller Beleuchtungstechnik versteht es Moni Stein jedoch, den ganzen Raum samt Inventar in ihre Kunstwelt mit einzubeziehen. Es entstehen dabei unwillkürlich Analogien zur früheren Nutzung des Sägebetriebs mit seinen Arbeitsprozessen.

Kleine Skulpturen und Plastiken sind zum Beispiel auf einem Strohballen präsentiert, wie der "Sepp" aus Pappmaché, der vielleicht nach der Wiesnzeit nicht umsonst so blau gefärbt ist.

Aber keineswegs nur witzig gemeint sind die Skulpturen aus den verschiedensten Materialien, wie die Keramik "Auf großem Fuß", sondern schon die Titel wie: "Es ist vollbracht" oder "In Erwartung" große Bronze- oder Betonskulpturen zeigen, dass sich die Künstlerin mit verschiedenen elementaren, auch religiösen Themen und Fragestellungen auseinandersetzt. "Der Herrscher der Erde" reckt sich aus einer großen, rissigen Weltkugel hervor oder eine hünenhafte Hand ragt aus einem Loch im Holzboden - oder aus der Unterwelt?

Großartig wirkt in dem großen Raum der hängende "Mantel meines Vaters", der mit den kleinen Bronzefiguren "Aus dem Schatten getreten" und "Nachfolger?" durch die Wirkung von Licht und Schatten bestens zur Geltung kommt.

Moni Stein, 1954 in München geboren, beschäftigt sich nach ihrem Leben als Mutter von vier nun erwachsenen Kindern und als mehrfache Oma erst seit zehn Jahren intensiv mit Aquarell- und Acrylmalerei, später auch mit den verschiedenen Techniken der Skulptur.

Mit großer Zielstrebigkeit eignete sie sich verschiedene Techniken an und besuchte regelmäßig Kunstakademien. Schon mehrfach bestritt sie neben mehreren Gemeinschaftsausstellungen auch Einzelschauen, nicht nur in der Region, sondern auch in Salzburg oder London.

Das "Farbenwerk", so der Titel der Präsentation in Unterwössen, manifestiert sich vor allem in den meist großen, farbenfrohen Bildern. Bei der Malerei lässt sich Stein von ihrer Intuition leiten. Die Farbkompositionen auf Papier, Karton oder Leinwänden scheinen großzügig, mit leichter Hand entwickelt, lassen jedoch bei näherer, auch wiederholter Betrachtung oft Unerwartetes entdecken, zum Beispiel bei der Gegenüberstellung "Schneewittchen/Eitelkeit".

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"Der Herrscher der Welt", eine Arbeit von Moni Stein.

 


 

Traunsteiner Kunstdialog

Zum Abschluss der offenen Jahresausstellung des Kunstvereins in der Städtischen Galerie  und im Kunstraum Klosterkirche in Traunstein wird am Sonntag, 15 Uhr, ein geführter Ausstellungsrundgang angeboten. Mit dabei sind: Cosima Strähhuber und Herbert Stahl, Ilse Rummel-Dietrich und Heidemarie Hauser sowie Monika Stein und Helmut Mühlbacher. Die Installationen von Monika Stein hat beispielsweise bei den Besuchern für viel Diskussionsstoff gesorgt.

 Süddeutsche Zeitung

Der Mantel meines Vaters - 2014


 

"Kunst am Baschtei" lockt viele Interessierte an

Künstlertreff und Ausstellung in Oberwössen auf Initiative von Monika Stein

Nach dem Ausfall wegen Regens im Vorjahr war es jetzt das zweite Mal, dass das Künstlertreffen "Kunst am Baschtei" mit seinem besonderen Flair oben am Hammerergraben in Oberwössen stattfand.

Auch heuer regnete es am Morgen. Doch gegenüber dem Atelier der heimischen Künstlerin hatte Eigentümer Köcher die traditionsreiche Schleichsäge für die Künstler geöffnet. Vor allem am Nachmittag, als der Himmel aufriss, kamen die Besucher in Scharen und trugen zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Knapp 30 Künstler aus nach und fern waren angereist, darunter Peter Bichler aus Tirol. Es war ein weites Spektrum, das sich den vielen Besuchern bot: Aquarelle, kräftige Öl- und Acrylbilder, Bronze- und Holzskulpturen, Keramik und vieles mehr. Besonders Aufmerksamtkeit widmeten Besucher und Künstlerkollegen dem Werk der Bildhauerin Andrea Matheisen aus München mit ihren Bronzefiguren.

Monika Stein forderte bei der Eröffnung die Besucher auf, das Gespräch mit dem Künstler zu suchen. Sie riet ihnen, die Ideen, Enstehung und die Technik zu erfragen. Für den Fall prophezeite sie ihnen, die Welt etwas bunter und facettenreicher zu sehen. Der zweite Bürgermeister Barthl Irlinger trug im Grußwort der Gemeinde zur Geschichte der alten Schleichsäge bei. Tatsächlich sorgten das Licht- und Schattenspiel im Gebälk, das Werkzeug und die Gerätschaften des Sägewerks in Verbindung mit der ausgestellten und angestrahlten Kunst für eine wunderbare Atmosphäre. Das empfanden Besucher wie Künstler selbst.

 Dorthin und in die Zelte weiterer Aussteller auf der Wiese duchten sich die Besucher vor allem am Morgen. Und als am Nachmittag der Himmel aufriss, kamen sie dann in Scharen an den schönen Ort über Oberwössen, am Fuße des Baschteibiche. Dieser Hügel gibt dem Treffen seinen Namen. Viele hielten lange aus. Dazu trug bei, dass sich neben der Jazzgruppe aus Lehrern des Landschulheimes auch zahlreiche andere Musikkünstler bereit erklärt hatten, kostenlos mit Musik zum Fest beizutragen. So erklangen auch Gitarre und Cello, Keybord und Stilgitarre.

 

Kunst am Baschtei 2014Text und Foto: Ludwig Flug

Bilder: Kunst am Baschtei